Freitag, 31. Jänner 2020
Endlich 75

Ein lauer Bruder

Kardinal Schönborn — eine bejubelte Fehlbesetzung

Schönborn zählt mit seinen Einschwätzern von der Caritas zu den Förderern der rot–grünen Asylindustrie vor allem aus islamischen Ländern. Die Internetseite der Erzdiözese Wien hat dazu sogar einen eigenen Themenschwerpunkt [Bildzitat: Internetseite der Erzdiözese Wien]

Berufen im linken Kirchenkampf zur Unterstützung von Kardinal Groer

Als Universitätsprofessor für Dogmatik und Exponent der böhmischen Linie der Grafen Schönborn, zudem sprachgewandt und konservativ im Gehabe, schien Schönborn eine gute Wahl für das kirchliche Amt des Weihbischofs zur Unterstützung von Kardinal Groer im von linken Medien und deren linken Kollaborateuren in und außerhalb der Kirche ausgelösten Kirchenkampf zu sein.

Schönborn verteidigt Kardinal Groer anfangs auch deutlich und vergleicht die Angriffe auf ihn mit national-sozialistischen Attacken auf die Kirche.

Der Wind dreht sich, der Kardinal auch

Anfangs allerdings nur, denn bald drehte und wendete sich Schönborn — auf Druck der Linken, der ebensolchen Medien, der mit diesen verbündeten Kirchenaufbegehrer und wohl auch in der nicht gerade selbstlosen Hoffnung, Erzbischof und Kardinal zu werden.

Dies gipfelte schlußendlich in der Äußerung, er habe „moralische Gewißheit“ in Bezug auf die haltlosen Unterschiebungen zu Kardinal Groer. Eine seltene Charakterlosigkeit.

Ein Freimaurersohn wird Kardinal

Doch die Rechnung ging auf. Zuerst Koadjutorerzbischof, ab September 1995 Erzbischof von Wien, drei Jahre später ist der Sohn eines Freimaurers am Ziel seines Strebens: dem Kardinalspurpur.

Schönborn ist zweifelsfrei ein Intellektueller. Und einer, der nicht gerade zum Heldenmut neigt. Ein lauer Bruder sozusagen.

Die De-Intellektualisierungsoffensive Schönborns in der Bischofskonferenz greift

Als Intellektueller hat man die Wahl, welchen Personenkreis man um sich schart. Der eine sucht Ebenbürtige — der andere einfache geistige Hausmannkost, Stichwort Österreichs derzeitige Bischöfe.

Schönborn zählt zweifelsfrei zu den anderen.

Selbstsicheren Bischöfen vom intellektuellen Kaliber eines Kurt Krenn, wie Schönborn ebenso vormals Universitätsprofessor, kann Schönborn nichts entgegensetzen: Schönborn ist bereits schal geworden.

Gegen Bischof Kurt Krenn intrigiert er in Rom, den offenen Schlagabtausch stets vermeidend.

Schönborns linke Ohrenbläser

Schönborn sucht die Nähe linker Einflüsterer, beispielsweise die des unsäglichen Paul Zulehner, eines universitären Alt-68er-Aufgusses, der anläßlich des runden Geburtstages von Schönborn „die Leute“ verkünden läßt, „mich interessiert nicht dieser Männerverein, der überhaupt im Grunde genommen kein Recht mehr hat, sich auf das Evangelium zu berufen“ — mit „Männerverein“ meint Zulehner übrigens die Katholische Kirche, mit „Leute“ möglicherweise sich selbst.

Gegen die Kirchenvolksaufbegehrer, die Papst, Klerus, Zölibat und am besten gleich die ganze Amtskirche abschaffen wollen, findet Schönborn nur laxe Worte. Kein klärendes Wort, nur ein verbales Ausweichen, je nachdem von welcher Seite er gerade Druck erfährt.

Und dieser kommt meistens von Links. Von Antiklerikalen in und außerhalb der Kirche, von ebensolchen Medien, von Sozialisten, deren Geschäft er mitbetreibt.

Da kann er plötzlich deutlich werden, wenn es gegen Konservative in der Kirche und gegen die FPÖ geht.

Fast sprachlos beim Abtreibungsmord

Eine besondere geistige Wendigkeit Schönborns zeigt sich in der Frage des Abtreibungsmords. Diese wäre doch im Katholischen so einfach zu beantworten: „Du sollst nicht töten!“

Doch plötzlich findet Kardinal Schönborn keine deutlichen Worte mehr: Er „eiert“ eigenartig um die kirchliche Position herum, nur im Ausland, bei einem Besuch im Heiligen Land, kommt im kleinen Kreis eine klar ablehnende Position zur Abtreibung.

Im Inland ist davon kaum etwas zu bemerken, mehr als eine Empfehlung zur Zählung der Abtreibungsopfer ist nicht zu vernehmen.

Ein Herz und eine Seele: Kardinal Schönborn und Österreichs Oberschwuler „Gery“ Keszler beim Homospektakel zum Beginn des Kirchenjahres im Wiener Stephansdom [Standbild ORF]

Der „Kardinal von Stützenhofen“

Schönborn ist ein Meister des Aggiornamentos: In sozialistischer Treue ernennt er die sozialistische Speerspitze der Homo- und Abtreibungslobby, die SPÖ-Stadträtin Renate Brauner, im Namen des Papstes zur „Kommandeurin des Gregoriusordens“, eines Ordens, der „für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion“ verliehen wird. Welch ein Hohn!

Schwulenspektakel im Wiener Stephansdom

Auch in der Homosex-Frage nur ein Nach-links-Schielen:

  • Erst auf Druck von Gläubigen wird eine Darstellung des Letzten Abendmahls als Schwulenorgie im Diözesanmuseum (!) abgehängt,
  • der Wiener Dompfarrer Faber mißbraucht die Valentinstagsmesse zur Schwulenwerbung,
  • Schönborn desavouiert einen katholischen Priester im Disput um einen schwulen Pfarrgemeinderat (den Schönborn mit seinem Kumpanen zu sich zum Mittagessen einlädt und von diesem ganz entzückt ist; mit dem betroffenen Pfarrer, der den Schwulen Pfarrgemeinderat gemäß Pfarrgemeindewahlordnung ausschloß, spricht er augenscheinlich nicht),
  • besucht und segnet das Schwulenpärchen der Wiener Homo-Treibkraft „Gery“ Keszler (auch von diesen beiden ist er ganz angetan),
  • besucht mit diesem mehrfach das Hochfest der Schwulen und Lesben in Wien und
  • als Höhepunkt entweiht er am 1. Dezember 2019 den Wiener Stephansdom mit einem Schwulenfest, bei dem er sogar das Märchen von einem Schwulenwunder verlesen läßt.

Schönborns Schwulenmärchen

In der Gegend um Neapel wären zwei Schwule zur Strafe zusammengebunden und eingeeist worden — läßt er im Stephansdom beim Schwulenfest verkünden —, die Gottesmutter hätte das Eis schmelzen lassen und sie gerettet. Seitdem wären sie im Ort akzeptiert gewesen.

Das wahre Wunder wäre wohl eher gewesen, das Schwulenpärchen im sonnigen Neapel vereisen zu können.

Seit Verbreitung dieses Märchens wird der Klosterort, dessen Abt sich gegen strikt das erfundene Märchen wendet, einmal im Jahr von Homosex-Anhängern belagert.

Der Abt wird Schönborn für seinen zusätzlichen Bärendienst äußerst dankbar sein!

Der Islamisierungskardinal

Ganz zu schweigen von Schönborns massivem Eintreten für mohammedanische Einwanderer. Stichworte Caritas, Votivkirche, Servitenkloster etc. etc.

Austrittswelle

Bei der Pfarrvisitation St. Joseph an der Laimgrube faßt Schönborn das Ergebnis seines Wirken selbst treffend zusammen:

  • „Wir sind sehr geschrumpft, wir sind (…) deutlich weniger als die Hälfte der Wiener Bevölkerung, die katholisch sind, und von denen (…) sind es vielleicht fünf Prozent, die regelmäßig (…) zum Gottesdienst kommen und am Leben der Gemeinde teilnehmen“

Die Katholiken ziehen die Konsequenz: Zwischen 2002 und 2019 haben allein in Schönborns Erzdiözese Wien 300.000 den Austritt erklärt.

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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