Samstag, 5. August 2017
Eleison Kommentare DXXV (525)

Fatima: Die Weihung — II

Bischof Williamsons Eleison Kommentare,
Nummer DXXV (525)

Schlägt voll Verblendung das Konzil der Jungfrau Bitte ab,
So schaufelt es der Welt in seinem Unverstand das Grab.

 

Hier nun der zweite und letzte Teil der Formel zur Weihung Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens, die vor drei Monaten von vier Bischöfen in den Vereinigten Staaten verwendet wurde:

Nur drei Jahre später begann diese Strafe mit der Weigerung der Prälaten, den dritten Teil Deiner geheimen Botschaft von Fatima, der Deinem Gebot zufolge spätestens im Jahre 1960 publiziert werden sollte, öffentlich zu machen. Sie begingen eine fast unverzeihliche Lüge, indem sie vorgaben, Du habest ihnen gesagt, ab 1960 dürften sie sie veröffentlichen, und diese ihre Bemühungen, Deine Botschaft von Fatima zu verschweigen, dauern seither fort, wobei der Höhepunkt im Jahre 2000 erreicht wurde. Doch Du hast Deine Versuche, uns zu retten, niemals aufgegeben, während die Prälaten durch die Blindheit, die sie beim Zweiten Vatikanischen Konzil übermannte, noch härter bestraft wurden. Im dritten Teil des Geheimnisses hast Du uns mit großer Wahrscheinlichkeit vor genau den Irrtümern gewarnt, die bei jenem Konzil triumphierten. Und nun befindet sich die gesamte Kirche in der Finsternis, und die Welt steht am Rande des dritten und schrecklichsten Weltkriegs.

Unbeflecktes Herz Mariens, Allerheiligste Mutter Gottes, wir rufen Dich in unserer Not an. Helferin der Christen, Zuflucht der Sünder, Trösterin der Bedrückten, wir vertrauen Dir. Königin des Allerheiligsten Rosenkranzes, Mutter der Kirche, wir flehen Dein unendlich liebevolles, mütterliches und Unbeflecktes Herz an, uns armen Sündern — deinen Kindern — gnädig zu sein; höre unsere flehentliche Bitte und gib ihr statt. Wir bitten Dich, von Deinem göttlichen Sohn die Gnaden zu erlangen, die für den Heiligen Vater und die Bischöfe notwendig sind, um den vor langer Zeit ergangenen Befehl des Himmels ohne weiteres Säumen zu erfüllen, indem er gemeinsam mit den Bischöfen der ganzen Welt das Heilige Rußland Deinem unbefleckten Herzen weiht, auf die Weise, wie Du es schon vor so langer Zeit im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit geboten hast, ohne daß Dein Gebot bisher befolgt wurde.

Unbeflecktes Herz Mariens, Du weißt, wie viele Leiden der Menschheit in den letzten 90 Jahren erspart geblieben wären, hätte nur einer der Päpste jener Zeit Deinem Gebot zur Weihung Rußlands stattgegeben. Mutter Gottes, nur Du und Dein Göttlicher Sohn allein wissen, was für eine fürchterliche Strafe der Menschheit jetzt droht, wenn die Päpste, aus welch nichtigen menschlichen Gründen auch immer, sich auch weiterhin weigern, Dein Gebot zu erfüllen. Wenn es von ihnen abhängt, werden sie vermutlich Ausflüchte machen, obwohl Du uns vor hundert Jahren gewarnt hast, welches Leiden uns dies zufügen werde. Mutter Gottes, Dein Göttlicher Sohn kann Dir nichts abschlagen, worum Du ihn bittest. Er wünscht, dass die Weihung von Dir abhängt, weil Er möchte, dass Dein Unbeflecktes Herz als Quelle des Triumphs der Weihung geehrt werde. Heilige Mutter Gottes, demütig vor Dir kniend, bitten wir Dich, zu bewirken, dass dem Papst die Gnaden zuteil werden, die er benötigt, um die Weihe zu vollziehen.

Inzwischen empfehlen wir Rußland Deinem unbefleckten Herzen, vertrauen es ihm an und tun, was in unserer Macht steht, um es ihm zu weihen — nicht, weil wir auch nur im entferntesten den Platz des Papstes und der Bischöfe der ganzen Welt einnehmen könnten, sondern weil wir Deine Weisungen zu erfüllen gedenken, soweit wir können. Wenn das Heilige Rußland nur wieder katholisch würde, könnte die östliche Kirche die westliche Kirche, die gegenwärtig von Materialismus und Atheismus verheert wird, wiederauferstehen lassen. Mutter Gottes, wir empfehlen auch uns selbst Deinem Schutze sowie Deiner allmächtigen Fürbitte bei Unserem Herrn Jesus Christus an, der der Herrn der Herren und der König der Könige ist, zugleich aber ein Sohn, der seine Mutter unendlich liebt und alles tun wird, worum sie bittet. Geliebte und gesegnete Mutter, wir hegen nicht den geringsten Zweifel daran, daß Dein unbeflecktes Herz am Ende triumphieren wird.

Es versteht sich von selbst, daß der Allmächtige Gott die Menschheit nicht ohne ein einfaches Mittel lassen wird, sich Ihm wieder zuzuwenden, wenn sie es nur will. Ebenfalls versteht es sich von selbst, daß, wenn die Menschen Ihn allzu sehr kränken, Er diese Mittel Seiner Mutter anvertrauen wird. Dies ist der Grund für Fatima. Jeder von uns muß den Rosenkranz beten und die Andacht der Ersten Samstage praktizieren, damit die Prälaten Ihre einfache Bitte endlich erfüllen.

Kyrie eleison.

 

(5. August 2017)

 

 

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