Donnerstag, 20. Juli 2017
Jakobinische Feindbildgenese

„Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen“ (Joh 15,20)

Die „Kleine Zeitung“ nutzte den Tod von Pfarrer Tropper zum Angriff auf den katholischen Glauben.

Priester sind genau dann „umstritten“, wenn sie die Wahrheit bezeugen: Die „KZ“ („Kleine Zeitung“) packt noch einmal ihren Dreckkübel aus [Bildzitat: „Kleine Zeitung“, 13. Juli 2017]

Angriffe der „Kleinen Zeitung“ auf glaubenstreuen Priester

Die seit dem 12. März 1938 stets gleichgeschaltete und konformistische „Kleine Zeitung“ empört sich über einen kürzlich verstorbenen Priester, weil dieser Zeugnis für Jesus Christus ablegte. Dort hieß es:

  1. „Umstrittener Priester Karl Tropper verstarb nach Schlaganfall“
  2. Er „zeterte öffentlich über Moslems, Homosexuelle und Bischöfe“
  3. Er „polarisierte wie kaum ein anderer Geistlicher in diesem Land, er sorgte mit umstrittenen, teils ausfälligen Worten für Aufregung“
  4. „Seine Beschimpfungen des Islam, von Homosexuellen und letztlich auch von Bischöfen wurden schließlich auch der Diözese zu viel. Knapp vor Ostern 2013 wurde ihm ein Predigtverbot ausgesprochen, …“

Klarstellungen

ad 1) Pfarrer Tropper war nicht „umstritten“, sondern katholisch. „Umstritten“ ist ein Priester genau dann, wenn er Zeugnis für die Wahrheit ablegt. Ein Priester, der den katholischen Glauben verteidigt, zieht immer den Hass der Welt (und der Konzilskirche) auf sich. 

ad 2) Bei der linken Dauerschleife: „Moslems, Homosexuelle“ dürfte es sich um das große Glaubensbekenntnis der kleinen Zeitung handeln, wobei unklar bleibt, ob mit der zusätzlichen Erwähnung der Bischöfe eventuell eine Synthese aus dem Vorhergehenden gemeint sein könnte? 

ad 3) siehe ad 1) Pfarrer Tropper sorgte mit „umstrittenen“ Worten für Aufregung, weil er eben Zeugnis für die Wahrheit ablegte. Priester und Bischöfe sind genau dann unumstritten, wenn sie sich der irdischen Macht fügen und ihr Evangelium stets gleichgeschaltet und konformistisch aussieht:

ad 4) Es ist ein seit dem 68er-Hippie-Konzil bekanntes Phänomen, daß Priester, die den wahren Glauben verkünden und die Menschen nicht zum Abfall ermutigen, sich dadurch nicht nur den Haß der Welt zuziehen, sondern auch innerkirchlich massiv angegriffen werden. Predigtverbote dienen der Immunisierung der weltlichen Herrschaft, weshalb etwa das NS-Regime Predigtverbote gegen bekennende Priester verhängte. Bischöfe hingegen verhängen gerne Predigtverbote, wenn sie „das Ansehen bei den Menschen mehr als das Ansehen bei Gott“ (Joh 12,43) lieben.

Linkskatholikenangriffe

Warum bläst die nach dem 12. März 1938 gleichgeschaltete und konformistische „Kleine Zeitung“ zum Angriff auf den kürzlich verstorbenen Pfarrer Tropper?

Weil sogenannte Nachrichten dem Einpeitschen der Massen auf vorgegebene Doktrinen dienen. Und „Moslems und Homosexuelle“ sind eben vorgegebene Doktrinen:

„Nationalsozialistisches Kampfblatt“ (Zitat Wikipedia)

Wer sich über die „Kleine Zeitung“ informieren möchte, kann in der linken Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ folgende Ausführungen finden, daß nämlich „die Kleine Zeitung ihr Dasein als nationalsozialistisches Kampfblatt des Zweiten Weltkrieges“ fristete:

Auch im 3. Reich wurde (im Namen der Volksaufklärung) Meuchelpropaganda gegen bekennende Priester betrieben, um den gesellschaftlichen Einfluss der katholischen Kirche auszuschalten und andere Priester einzuschüchtern.

Auch heutzutage NAZI-Anzeige in der „Kleinen Zeitung“

Erst kürzlich (2017!) war die „Kleine Zeitung“ beim Staatsanwalt Tagesgespräch: Man hatte eine NAZI-Anzeige verbreitet, die das Landesgericht in Graz als strafrechtlich relevant wertete, die „Kleine Zeitung“ aber als Massenverbreiter völlig unverständlich verschonte, dafür den Postboten vor Gericht stellte, den die Geschworenen rechtskonform freisprachen. 

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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