Donnerstag, 7. April 2016
Wahl zum Grüß-Gott-August

Norbert Hofer, der Yoga-Fan — Andreas Khol, die Kühe und die „Weiber“

Der freiheitliche Präsidentschaftskandidat verwendet Yoga aus der buddhistischen Lehre zum „Runterkommen“, Khol assoziiert Kühe mit „de Weiber“

[Bild: Standbild/ORF]

„Wahlfahrt“ des ORF-Journalisten Hanno Settele

In einem untermotorisierten Youngtimer der Mercedes-S-Klasse (Khol: „Hat er was bei der Kupplung oder zieht er so schlecht?“) befrägt Hanno Settele die Präsidentschaftskandidaten in einem „zwanglosen“ Gespräch.

Obwohl die Präsidentschaftswahl eine Personen- und keine Parteienwahl ist, wird wie selbstverständlich seitens des ORF nach Parteipräferenz gereiht: Griss mit Lugner, Van der Bellen mit Hofer und als zweifelhafter „Höhepunkt“ zum Schluß Khol und Hundsdorfer.

„Stichwort ‚Gott‘“

Die direkte Frage nach der Religiosität wird Norbert Hofer (FPÖ) gestellt. Nachfolgend der Wortlaut:

„Hanno Settele: Nächstes Stichwort ‚Gott‘. Wie weit darf ich Sie fragen, ob Sie religiös sind oder nicht.

Norbert Hofer: Sie können mich alles fragen

Settele: Na, dann: Wie religiös sind Sie?

Hofer: Ich bin religiös, eigentlich ziemlich religiös, und, aber was ich auch brauche, einfach Atemübungen, Entspannungsübungen, Konzentrationsübungen machen, was man aus der buddhistischen Lehre auch lernt, aus dem Yoga, einfach runterkommen. Ich bete jeden Tag, es muß jeder selbst wissen, wie er sich im Leben am besten zurecht findet. Ich brauche das für mich, daß ich mit jemandem reden kann, von dem ich glaube, daß er etwas gescheiter ist als ich.

Settele: Er oder Sie?

Hofer: Für mich, ich glaube, daß Gott weder Er noch Sie ist, aber für mich ist Er Er.“

Khol, der Herrgott und die „Weiber“

Andreas Khol ist übrigens auch etwas zum Stichwort „Gott“ eingefallen: „Herrgott noch amol, so hob’i in dem Alter von de Weiber g’redet.“ Als Replik auf die bewundernde Beschreibung einer Kuh durch seinen Sohn, nebstbei bemerkt.

Für Khol ist Religion Privatsache, erwähnt aber, daß er einen Hindu als Schwiegersohn und eine Mohamedanerin als Schwiegertochter habe — „so groß muß das Herz sein“.

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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