Donnerstag, 31. März 2016
Modernistenpfarrer

Endlich ist der Toni-Faber-Fetzen wieder weg!

Gott wird durch modernistische Pseudo-„Kunst“ ersetzt. Dom zu St. Stephan in Wien, nach dem Glaubensabfall [Bild: kreuz-net]

Fastentücher

Seit rund 1000 Jahren verhüllt in der Fastenzeit ein „Fastentuch“ (auch „Hungertuch“) den Blick auf den Altar, um zu signalisieren, daß der sündige Mensch nicht würdig ist, Gott zu schauen. 

Oft erzählen diese Fastentücher die Leidensgeschichte Christi, so auch die Kärntner Fastentücher von Gurk, Haimburg, St. Stefan am Krappfeld oder Maria Bichl, die aus dem 15. bis 17. Jahrhundert stammen.

Religiöse Analphabeten

Diese Fastentücher sollten dem Teil der Bevölkerung, der des Lesens nicht mächtig war (den Analphabeten), das Leben Christi in einer Art Armenbibel näherzubringen. 

Heute käme den Fastentüchern die Aufgabe zu, Glaubensinhalte den religiösen Analphabeten unserer Zeit näherzubringen.

Glaubenslose Pseudokunst

Stattdessen werden die Fastentücher zum pseudokünstlerischen Agitationsfeld offensichtlich glaubensschwacher Kirchenfunktionäre.

So verschandelte der Grazer Modernistenpfarrer der St. Andrä-Kirche, Hw. Glettler, den Hochaltar mit einem löchrigen Teppich, in der Wiener Universitätskirche ersetzte man Gott durch ein Abbild eines (heidnischen) Karnikels.

2016: Abfall im Wiener Stephansdom

Der freimaureraffine und ehemalige Rote-Falken-Sozi Hw. Toni Faber, nun Dompfarrer zu St. Stephan in Wien, hat einen besonderen Hang zur Selbstdarstellung und zu glaubensferner Pseudokunst.

Der perverse Hermann Nitsch zählt ebenso wie der Kommunist Alfred Hrdlicka zu den Lieblings-„Künstlern“ von Hw. Faber.

Für 2016 hat sich Hw. Faber etwas ganz „Besonderes“ ausgedacht: ein Fastentuch, das nichts mit Glaubensinhalten zu tun hat.

Es besteht aus von einer slowenischen „Multimediakünstlerin“ zusammengenähten Abfalltüchern.

„Meine Spitzeninstallationen drücken die Idee über ein Bindungsgefüge und die Phänomene des Vernetzt-Seins aus, als Bestandteil von uns Menschen sowohl in unseren Seelen und Körpern als psychisch-biologischen Ablauf, auch als geistiges Phänomen“, zitiert Hw. Faber die Pseudokünstlerin auf einer Hinweistafel im Dom  — was das mit Glaubensinhalten zu tun haben soll, ist ohne Schurz und Zirkel nicht erkennbar.

Damit Hw. Faber den Abfall als „Kunst“ erkennt, hat er auch noch einen (wohl bezahlten) Kurator (mit Dreiviertelglatze, Resthaarzopf und Tartarenbärtchen) bestellt.

Weder „Künstlerin“ noch Kurator sind bisher durch eine besondere Nähe zur Kirche aufgefallen — aber vielleicht ist das gerade das ideale Auswahlkriterium zur Anbiederung der Kirche an die Moderne.

Hinweise

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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