Donnerstag, 14. Jänner 2016
Konzilskirche

Schönborns linker Ohrenbläser, Hw. Paul Zulehner, empfiehlt Selbsttäuschung bei den Austrittsstatistiken.

Das Wirken Kardinal Schönborns: Zwischen 2002 und 2015 haben rund 220.000 Katholiken die Konzilskirche verlassen [Graphik: kreuz-net]

Die Austrittswelle geht unvermindert weiter

Die Schönborn-Kirche mit ihrer Zuwendung zur politischen Linken kümmert sich vorrangig um das Geschäft mit der muselmanische Einwanderung. Abstoßendes Beispiel ist der Konvertit und Caritas-Konzernchef Hw. Michael Landau, der von Hw. Helmut Schüller in die Truppe der Schönborn-Apparatschiks implantiert wurde.

Im Gegenzug vernachlässigt die Konzilskirche unter Schönborn aber massiv die Betreuung der Katholiken, ja stößt sie vielmehr durch politische Agitation (zum Beispiel in der Zeit knapp vor der Gemeinderatswahl in Wien mit einem Pressephototermin mit dem sozialistischen Wiener Bürgermeister Häupl) ab.

Massenaustritte unter Schönborn gehen weiter

Seit Schönborn der Erzdiözese Wien vorsteht, sind rund 300.000 Katholiken aus der Kirchensteuerkirche ausgetreten: 2015 waren es nach der amtlichen Kirchenstatistik (am 12. Jänner 2016 präsentiert) 16.103 Personen, 2014 haben 15.897 Katholiken Schönborn den Rücken gekehrt, im Jahr davor (2013) waren es 15.889.

Die hauseigenen Jubelperser von kathpress verharmlosen die sogar verstärkt weitergehende Austrittswelle, die „Katholikenzahl in Österreich [sei] weitgehend stabil geblieben“ – „bloß“ 56.365 Austritte?

Die Nazi-Kirchensteuererträge steigen dennoch

2015 hatte die Kirche Einnahmen aus der Kirchensteuer in der Höhe von 435 Millionen Euro, 8 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Solange das Geld (die Kirchensteuer) stimmt, sind die Kirchensteuerapparatschiks zufrieden. Selbst in Wien sind die Einnahmen aus der Kirchensteuer trotz der Austritte um 1,2 Millionen Euro gestiegen.

Missionierung am Tiefpunkt

Verantwortlich für die Austritte sind vor allem der aktuelle kirchenpolitische Kurs der Konzilstümmelei, die überdies zu einem Niedergang der Missionierung führt.

Die Beteuerungen des Schönbornschen Pressesprechers Michael Prüller, ein Schwerpunkt in Wien müsse die Missionierung sein, sind Worthülsen: Die Wiedereintrittszahlen sind vernachlässigbar gering, die Aktivitäten auch. Zudem setzt die Konzilskirche keine Missionierungsversuche bei den Irrgläubigen.

In Wirklichkeit muß die Missionierung beim Wiener Klerus und den Kirchenfunktionären beginnen: Ein Auswechseln zumindest der Hälfte der Funktionärsschicht wäre notwendig, in der unmittelbaren Umgebung Schönborns wäre ein vollkommener Austausch ein Gewinn für die Kirche.

Schönborns linker Ohrenbläser und
die Anleitung zur Selbsttäuschung

Von besonderer Güte war die Aussage des abgetackelten Religionssoziologen Paul Zulehner (einem der Hauptmitverantwortlichen für die Austrittswellen), man solle doch einfach die Austrittszahlen kleinrechnen. Sein „ganz pragmatischer Tipp“, den er im Juli 2015 dem linken Kölner Domradio gegeben hat:

  • „Wir rechnen von 100 Prozent herunter, wo wir aus einer Zeit kommen, wo Religion Schicksal war. In Zukunft sollten wir eher den Spieß umdrehen und sagen, wir rechnen von Null Prozent hinauf und könnten dann sagen, oh, es ist interessant, in vielen Ländern Europas sind so und so viele Leute sehr engagierte Christen. Es ist fast ein Wunder, daß sie sich in Freiheit ins Evangelium einwählen. Wir müssen die ‚Benchmark‘ gleichsam verändern und nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben rechnen. Dann würden wir auch dieses Jammern über die Austritte verlieren.“

„Untergrund-Katholiken“

Schon 2009 versuchte Erich Leitenberger, der damalige Pressesprecher der Erzdiözese Wien, die Austrittswellen durch den Hinweis zu beschönigen, „daß zur offiziellen Zahl noch eine schwer abzuschätzende Gruppe von ‚Untergrund-Katholiken‘ hinzugerechnet werden müsse“ — auch das änderte nichts an der sich fortschreibenden Entwicklung.

Barmherzigkeitsgedusel bei fortschreitendem Glaubensverfall

Die Kirche „erntet“ unvermindert die Früchte des Glaubensverfalls und ist erst recht unter dem derzeitigen Aushilfspapst auch nicht bereit, umzudenken und sich wieder verstärkt den Glaubensinhalten zuzuwenden: Das derzeit in Rom in Mode seiende Barmherzigkeitsgedusel hilft nicht gegen den Glaubensverfall.

Hinweise

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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