Montag, 5. Oktober 2015
Bald fremd im eigenen Land?

Kurswechsel? — Jetzt!

Christ-Konservative als entscheidender Hebel bei der Landtags- und Gemeinderatswahl am 11. Oktober 2015 in Wien

Wer leistet der Einwanderungsindustrie (SPÖ, Grüne, NEOS, ÖVP, Caritas, NGOs und Lügenpresse) und der muselmanischen Einwanderungsflut im Interesse Österreichs am ehesten Widerstand? Im Bild: Abertausende „Syrer“ werden beispielsweise von Adrianopel (derzeit: Edirne/Türkei) aus nach Europa geschickt; angeblich Syrer, angeblich primär Frauen, Kinder und Hilfsbedürftige [Bild: abcnews]

Viele Funktionäre der Wiener ÖVP beugen ihr Knie nur mehr vor dem Giebelkreuz

Der Verfasser dieser Zeilen ist Christdemokrat, genauer gesagt: konservativer Christdemokrat. Einer, dem das Schicksal unserer christlich geprägten Heimatstadt am Herzen liegt. Wo sollte ein solcher Zeitgenosse bei der kommenden Wiener Wahl sein Kreuz machen? 

Nach oberflächlicher Einschätzung würde sich da die Volkspartei anbieten. Der im Laufe der Jahre recht klein gewordene Wiener Ableger der ÖVP verfüge noch dazu, so könnte man beiläufig anmerken, über einen sympathischen Spitzenmann in der Person des Manfred Juraczka.

Der gutaussehende Mittvierziger verweigert sich, Demokrat wie er ist, dem antifaschistischen Dogma, wonach eine Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen verwerflich sei. 

Zudem trete er für das Gymnasium ein, ein durchaus wertkonservatives Anliegen. Obschon die Partei nur mehr wenig mit dem am Hut hat, was man gemeinhin als christliches Gedankengut auffaßt, wäre eine Stimme für Juraczka durchaus im Bereich des Möglichen. Bei einigermaßen normalen Zeitläuften.

Was ist gut — gegen die muselmanische Sturzflut?

Nun, diesmal ist die Lage anders. Eine Sturzflut aus einem anderen Kulturkreis – namentlich aus dem mohammedanischen, dessen religiöse Lehre anscheinend keine Spassetln kennt, wenn es um den wahren Glauben und dessen Durchsetzung geht – überschwemmt unsere Heimat. Die Regierenden zeigen sich teils unwillig, teils unfähig, dem zu entgegnen.

Es stellt sich die Frage: Hat das österreichische Volk, haben die alteingesessenen Landsleute das Recht, über die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung in diesem Land zu entscheiden?

Darauf kann es nur die Antwort geben: Ja. Wir angestammten Österreicher wünschen keine von außen diktierte Massen-Einwanderung. Wir wollen bleiben, was wir sind.

In der eben angesprochenen Lebensfrage unseres Volkes erhält der Wähler von der ÖVP keine eindeutige Antwort. Die Partei laviert, ist weder Fisch noch Fleisch, versucht sich rhetorisch aus der Zwickmühle zwischen Patriotismus und Profit – die Industrie giert nach billigen Arbeitskräften, egal von woher – herauszuwinden. Daraus folgt: Eine Stimme für die Volkspartei ist derzeit nicht im Interesse der Einheimischen. 

Um sich zu regenerieren, sollte die ÖVP nach Ungarn sehen. Dort ist die Christdemokratische Volkspartei (KDNP) als kleiner Partner in der Koalition mit der national-konservativen Fidesz gut aufgehoben. Beide Parteien denken strikt patriotisch und besitzen ein großes soziales Herz für unschuldig in eine Notlage geratene Landsleute. Die politische Linke ist bei unserem Nachbarn für lange Zeit abgeschrieben. Ein Beispiel für Österreich!

Ein Fall für die Entzugsanstalt?

Falls man bei der Wien-Wahl davon absieht, der ÖVP die Stimme zu geben: Was ist dann die Alternative? Marxistische Multi-Kulti-Gruppen wie SPÖ und Grüne scheiden a priori aus. Außerdem wäre ein Votum für Michael Häupl sowohl aus humanitären Erwägungen wie aus Gründen christlicher Barmherzigkeit ein Fehler. Selbst für den medizinischen Laien bestehen wenig Zweifel: Der Mann ist mutmaßlich schwer (alkohol)krank, eine ärztliche Intervention scheint dringend angezeigt. Eine Langzeit-Behandlung wiederum wäre nur im Ruhestand denkbar.

Johann Gudenus oder der Kampf um den Gemeindebau?

Und die Freiheitliche Partei? Dort ist so manch sozialpolitischer Gedanke nach bürgerlichem Verständnis eher am linken Rand der Sozialdemokratie anzusiedeln. Der Proletkult um den „kleinen Mann“ – Stichwort: mehr Gemeindebauten – ist nicht so ganz im Sinne wertkonservativer Bürger, denen eher der Sinn danach steht, Leistungsbereite zu fördern. Andererseits wirken in der blauen Stadtpartei Persönlichkeiten von Format. Als Beispiel sei hier Johann Gudenus genannt: kultiviert, gebildet, aus einer untadeligen Familie stammend.

Unsere abendländische Lebensweise 

Das Atout-Ass ist freilich: Die Wiener FPÖ ist als einzige Kraft imstande, die rote Dominanz zu brechen. Im Kopf-an-Kopf-Rennen sollten sich echte Christdemokraten in die Front derer einreihen, die für die Beibehaltung unserer traditionellen abendländischen Lebensweise sind. Gerade die paar Prozent christlich-wertkonservativer Wähler in Wien können – wenn sie diesmal blau wählen – der Hebel sein, damit der rote Mief aus dem Rathaus verschwindet.

 
Beitrag von MMag. Körner-Lakatos, konservativer Christdemokrat
Zwischentitel und Bilder redaktionell ergänzt

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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