Mittwoch, 28. Mai 2014
Irrungen und Wirrungen

Ein mahnendes Zeichen Gottes?

Brand in der Krypta der Geburtskirche in Bethlehem, kurz nach Rückkehr von Papst Franz(iscus) von seinem Israelbesuch nach Rom

Bethlehem. Geburtsgrotte. Brand nach der Rückkehr von Papst Franz(iscus) nach Rom. [Bild: infovaticana.com]

Papst in Israel oder im Heiligen Land?

Vom Samstag, 24. Mai 2014, bis Montag, 26. Mai 2014, besuchte Papst Franz(iscus) das Heilige Land.

Am Sonntag betete er in der Geburtsgrotte in Bethlehem.

Päpstlicher Aktionismus

Doch zuvor traf er zu einem routinemäßigen Kotau in der propagandistisch mißbrauchten Gedenkstätte in Yad Vashem ein. Dadurch erweckte er fahrlässig den Anschein, die an den Haaren herbeigezogene Fehlthese zu bestätigen, daß die Kirche etwas mit der Judenverfolgung durch die gottfernen National-Sozialisten zu tun hätte.

Wie beim neugewählten Papst üblich, küßte er Anti-Katholiken die Hände. Kommt gut an, mag er sich gedacht haben. Eine Art päpstlicher Aktionismus.

Vom Yad-Vashem-Kotau ließ er sich auch durch den Umstand nicht abhalten, daß von jüdischer Seite ein rechtgläubiger Vorgänger in der Papstwürde in Yad Vashem gröblichst diskreditiert wurde.

Nicht fehlen durfte auch das päpstliche Zetterlverstecken an der Klagemauer, die nur für (gläubige) Juden von Bedeutung ist, da manche von ihnen fälschlich glauben, sie wäre eine Mauer ihres zerstörten Tempels.

Ebenso nicht die Kranzniederlegung (und nicht eine Steinderldeponierung) am Grab des nationalistischen Oberzionisten und Burschenschafters (die, wenn nicht Juden, eine sonst andere Wertung erhalten) Theodor Herzl.

Fast möchte man meinen, der Papst sei zum Besuch seiner Juden nach Israel (und nicht ins Heilige Land) gekommen.

Drei-Götter-Anbetung im Vatikan?

Überraschenderweise sprach der Papst im Zuge seiner Reise auch eine offizielle Einladung zum gemeinsamen Gebet an den Juden Schimon Peres und den Moslem Mahmud Abbas aus.

Zu welchem Gott werden die drei beten? Jeder zu seinem? Alle zu allen? Alle zu keinem?

Nur eines scheint gewiß: das versteckte Brustkreuz des „Papstes aus dem Gästehaus“ des Vatikan.

Gottes Mahnung?

Der Brand in der Geburtsgrotte kann eine Mahnung Gottes sein, muß es aber nicht. Vergessen wir aber nicht das Erdbeben im Assisi des Anti-Kirche-„Dialogs“, den Blitzschlag nach dem Rückzug von Papst Benedikt XVI. etc. etc.

Hinweise

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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