Dienstag, 1. April 2014
Biederfeminismus

Die schrecklichen Weiber der Volkspartei

Von der Kindstötung bis zur Homo-„Ehe“ spannt sich der Bogen der ideologischen Irrläufe in der einst christlich-bestimmten ÖVP: Korosek, Rauch-Kallat, Gehrer, Karmasin oder Mikl-Leitner.

Schreckschraubenkonglomerat

Die Auswahl der Alibi- und Quotenfrauen in der ÖVP kann schrecklicher nicht sein: Sie sind zumeist nicht wegen, sondern trotz ihrer Qualifikation nach oben geschwappt worden, scheinbar einzig und allein, um dem Wähler „Weltoffenheit“ und „(Bieder-)Feminismus“ vorzugaukeln. Nachfolgend eine kleine Auswahl.

Korosec: Die „Prinzipien der französischen Revolution“ seien „zutiefst katholisch“

Daß es dabei natürlich zu kleineren historischen „Ungereimtheiten“ kommt, erscheint fast zwingend. Frau Ingrid Korosec, einst Generalsekretärin der ÖVP, Abgeordnete zum Nationalrat und Volksanwältin, behauptete ernstlich bei einer Diskussion in den Räumlichkeiten der Wiener Mittelschülerverbindung „Frankonia“, die Prinzipien der französischen Revolution seien „zutiefst katholische“.

Warum dann Nonnen von den Revolutionären in Obstpressen zu Tode gemartert wurden, weite Teile des Klerus durch die Jakobiner bestialisch ermordet wurden, konnte sie dann allerdings nicht wirklich erklären. Dem heftigen Widerspruch eines Vertreters von „Pro occidente“ konnte sie nur entgegensetzen: „Ich sehe schon, Sie sind Historiker!“

Böser Zwischenruf aus dem Publikum: „Nur weil ihr Mann Freimaurer ist, glaubt sie diesen Unsinn!“ Ob Herr Korosec wirklich Freimaurer ist oder war, wissen wir leider nicht.

Rauch-Kallat: Die Kämpferin für die straffreie Kindstötung (Abtreibung)

Die Anbiederung an die Linke und deren Mißachtung der Unantastbarkeit menschlichen Lebens fand bei dem Gasthauskind Maria Rauch einen ersten Höhepunkt. Aus der ÖVP-Frauenbewegung kommend, wird die Lehrerin Nationalratsabgeordnete und Ministerin „für Gesundheit und Frauen“.

Rauch-Kallat sollte das fade Gesicht des Biederfeminismus der ÖVP werden. Zu ihren bekannt gebliebenen, zentralen politischen Forderungen zählte die Straffreiheit der Kindstötung (offenbar eine Sonderform der Frauengesundheit; 27. August 2006 in der „Wiener Zeitung“) – umso geschmackloser, wenn man bedenkt, daß Rauch-Kallat selbst eine behinderte Tochter hat.

Ihr anbiedernder Ausspruch als Gesundheitsministerin, die Jugendlichen bekämen nun einen „mega-affen-titten-geilen“ Gesundheitspaß, führte zu allgemeinem Kopfschütteln. Möglicherweise wollte sie damit auch nur ihre ganz eigene erotische Ausstrahlung umschreiben.

Rauch-Kallats zweiter Ehemann, „Bobby“ (Alfons) Graf Mensdorff-Pouilly, gilt als elegantest gekleideter Angeklagter (Delikte aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität; erfolglos) der zweiten republik. (Selbst das Parlamentsmagazin schreibt „republik“ in Kleinbuchstaben!)

Elisabeth „Wendeliesl“ Pokorny, verheiratete Gehrer – Unterrichtsministerin mit Bildungslücken

Zweifelsfrei der Mann unter den Frauen der ÖVP-Schreckschraubenriege. Die gebürtige Wienerin (sie wurde in frühen Kindesjahren nach Innsbruck übersiedelt) begann ihre politische Karriere in Vorarlberg als Quotenfrau. Nach eigener Erzählung habe die politische Tätigkeit „der Liesl“ anfangs aus dem Zubereiten von Café für die politische Herrenrunde bestehen. Vielleicht ergänzt um die Schreibarbeiten einer Sitzungsprotokollierung.

Sie galt als uneingeschränkte Verfechterin einer sozialistischen Koalitionsregierung (SPÖ/ÖVP), erklärte für den Fall einer ÖVP/FPÖ-Koalition (1999/2000), der Regierung nicht angehören zu wollen – und blieb dennoch als Ministerin im neuen schwarz-blauen Kabinett: aus der „Liesl“ Gehrer wurde die „Wendeliesl“.

Lange Zeit galt es als ungeklärt, ob die ehemalige Volksschullehrerin und Unterrichtsministerin Gehrer früher am Bildungsweg gescheitert ist oder Werner Amon, der damalige Bildungssprecher der ÖVP-Nationalratsfraktion. Letzterer schaffte zwar nicht die Matura, absolvierte aber immerhin bei einer privaten Institution ein „Post-Graduate“-„Studium“. Beachtlich für eine Fraktion, die sich stets über die „roten“ Ministerproleten lustig gemacht hat.

Bekannt wurde Gehrers sonderbare Rechenleistung: „70 Euro im Monat, zehn Mal im Jahr, 7.000 Euro insgesamt“.

Unter ihr wurde das österreichische Bildungssystem durch Anbiederung an das angelsächsische zerstört, österreichisches Kulturgut verschleudert.

Sophie Karmasin und Johanna Mikl-Leitner –
Homo-„Ehe“ aus Ideen- und Wertelosigkeit

Letzter „Höhepunkt“ der Wertelosigkeit ideologisch umherirrenden „Weiber“ der ÖVP ist die etwas brav-biedere Meinungsforscherin Sophie Karmasin. Warum man sie in die Politik holte und warum gerade die ÖVP dies tat, gibt weiterhin Rätsel auf. Vielleicht hat die ÖVP Aufträge an Karmasins Meinungsforschungsinstitut nicht bezahlt? Wir glauben es wohl nicht.

Ihr krampfhafter Trieb, „modern“ sein zu wollen, äußerte sie unlängst im Wunsch, das Homo-Konkubinat noch weiter der (christlichen) Ehe gleichstellen zu wollen.

Die Homo-Unzüchtler sollten – wie (normal veranlagte) Ehepaare – nicht bloß einen „Nachnamen“, sondern ebenso einen Familiennamen tragen dürfen: „Letztlich geht es da nicht nur um die Namensfrage, da geht es sehr stark um die Frage: Sind homosexuelle Paare eine Familie oder nicht?“, frägt sich Karmasin im Ö1-„Journal zu Gast“ am 29. März 2014. – Das läßt sich einfach mit „Nein“ beantworten.

In der Folgewoche will Karmasin dies mit der ÖVP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, dem ÖVP-Justizminister Brandstetter und Kampf-Homos besprechen.

Vertreter von Familienorganisationen wird sie nicht einbinden. Richtig: Es geht ja nicht um Familien.

Der ÖVP-Justizminister Brandstetter und Mikl-Leitner haben bereits vorab ihre Vorliebe für die Homo-Unzüchtler erklärt: Eine Verschwulungsaktion mit vorab geregeltem Ergebnis.

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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