Samstag, 22. März 2014
Eleison Kommentare CCCXIL (349)

Wirklichkeit der Arche

Bischof Williamsons Eleison Kommentare,
Nummer CCCXIL (349)

Wer die Möglichkeit einer weltweiten Züchtigung Gottes – wovor Unsere Liebe Frau von Akita in den 1970er-Jahren gewarnt hat – bezweifelt, möge daran denken, daß eine solche Züchtigung vor 5.000 Jahren tatsächlich stattgefunden hat und also auch wieder stattfinden kann. Wer nun bezweifelt, daß die weltweite Sintflut zur Zeit Noahs wirklich geschah, möge auf Youtube eine faszinierende 53-minütige Dokumentation aus Frankreich ansehen, namens „Arche-Noah und die Sintflut: Geschichtliche und wissenschaftliche Beweise“ (im Original: „L'Arche de Noé et le Déluge: Preuves Historiques et Scientifiques“) . Leider gibt es im deutschsprachigen Youtube-Bereich keinen entsprechenden Film über Noahs Arche, dafür umso mehr Desinformation. Die Feinde Gottes arbeiten sehr hart daran, solche sensationellen Beweise für die Wa hrheit der Hl. Schrift, wie die wirkliche Existenz der Arche Noahs einen darstellt, von uns fernzuhalten.

Auf dem Berg Ararat an der türkisch-armenischen Grenze schmiegt die Arche in einer Schlucht auf ungefähr 4.600 Metern Höhe sich an die dortige Schneegrenze an. Sie ist schwer zugänglich, weil die Arche fast das ganze Jahre über mit Eis bedeckt ist. Von oben drohen zudem Lawinen, und unten am Fuße des Berges Räuber und örtliche Bürgerkriege. Der Film erwähnt die in mehreren antiken Sprachen vorhandenen identischen Berichte über die Sintflut, wo auch stets derselbe Name Noahs vorkommt, und er fährt fort mit einer langen Liste an bekannten Besuchern, welche über die Jahrhunderte die Arche besucht haben. Laut dem Film zeigen die Beschreibungen von 34 Besuchern eine bemerkenswerte Ähnlichkeit.

Die Besucherliste beginnt mit einem chaldäischen Priester ungefähr ein halbes Jahrtausend vor Christus. Sie umfaßt auch einen christlichen Bischof aus dem Jahre 360 anno Domini, sowie den berühmten Marco Polo aus dem Jahre 1269. Ein gewaltiges Erdbeben im Jahre 1840 arbeitete die Schlucht aus dem Berg heraus und zerbrach die Arche in zwei Teile, welche nun etwa 30 Meter voneinander entfernt oben auf dem Berg liegen. Auch im 19. und 20. Jahrhunderten stiegen zahlreiche Besucher zur Arche empor. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg flogen viele US-amerikanische Piloten über den Berg und erkannten ein riesiges, menschengemachtes Boot in dunkler Farbe, welches wie eine Lastkahn geformt war. Sie alle hatten keinen Zweifel daran, hier die Arche Noahs zu sehen. In unserer Zeit im Jahre 2007 stieß eine türkische Forschermannschaft sogar in die Arche hinein und machte Filmaufnahmen, welche unabhängig vom französischen Film auch auf Youtube liegen.

Der Film schließt mit faszinierenden Spekulationen moderner Wissenschaftler und Geologen über die Wassermassen während der Sintflut, worüber die Hl. Schrift sagt, daß sie sogar die – damals – höchsten Berge noch sieben Meter unter Wasser setzten (Genesis 7,20). Besonders beachtenswert ist die Aussage der Hl. Schrift, wonach das Wasser nicht nur von oben herunterprasselte, sondern auch von unten hervorschoß (Genesis 7,11; 8,2). Der Film zitiert dafür die überzeugende Erklärung des US-amerikanischen Ingenieurs Dr. Walter Brown. Er postuliert, daß vor der Sintflut riesige unterirdische und miteinander verbundene Höhlen voller Wasser existierten, in ungefähr 800 Metern Tiefe, welche durch den starken Druck der felsigen Erdkruste, mit einer Dicke von ungefähr 16 Kilometern, komprimiert waren. Druck genug, um durch einen Riß in der Erdkruste, welcher in ungefähr zwe i Stunden rund um die Erde lief, dieses Wasser von unten nach oben regelrecht explodieren zu lassen, dabei das Angesicht der Erde zu verändern und weitere Eigenarten der heute bekannten Geologie zu erklären, so Dr. Brown. Alles in allem sehr faszinierend.

Doch wie viele Menschen wollen heute wirklich wissen, daß Gott existiert, daß die Sünde Folgen hat und daß die Zerstörung der Umwelt eine Möglichkeit ist, wie unsere Sünde bestraft wird? Der Film weist auf die traurige Tatsache hin, daß trotz der vielen Archen-Besucher im späten 19. Jahrhundert die Menschen ein größeres Interesse daran hatten, mittels der Evolutionstheorie Gott loszuwerden, als an der Arche selber, welche genau auf ihn zeigt. Zugegebenermaßen versprach Gott dem Noah, die Welt nicht mehr mit Wasser zu überfluten (Genesis 9,15), doch schließt dies beispielsweise einen weltweiten Feuerregen ja nicht aus. Einen derartigen, wie ein Damoklesschwert über unseren Häuptern hängenden Feuerregen erwähnte Unsere Liebe Frau von Akita im Jahre 1973. Mit Sicherheit läuft heute weltweit die Sünde rasend schnell außer Kontrolle.

Kyrie Eleison.

– Zusammenfassung: –
Ein kürzlich erschienener französischer Dokumentarfilm, auch auf Youtube erreichbar, präsentiert historische und sachliche Beweise dafür, daß hoch oben auf dem Berg Ararat die Arche Noahs auch heute noch existiert.

[22. März 2014]

 

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