Dienstag, 18. März 2014
Feminismus-Kasperliaden

Katholizismus auf ein Modespektakel reduziert

In Hannover werden „liturgische Gewänder“ für Frauen erfunden und bei Modeschau vorgeführt.

Liturgische Frauen-Kostümchen sollen in Hannover den Gläubigen den Anschein von Priesterinnen geben - auch wenn das angeblich nicht gewollt ist [Bild: Mittelbayerische Zeitung, Ausriß]

Angeblich „Gottesdienst-Gewänder“

Am 14. März 2014 hat mit ausdrücklicher Unterstützung des Propstes Martin Tenge im Tagungszentrum St. Clemens eine Vorführung von Verkleidungen für Frauen stattgefunden, wie die „Mittelbayerische Zeitung“ am 17. März 2014 berichtet.

Offenbar sollen diese von Frauen während der Messe getragen werden. Anleihen dafür dürfte man sich bei den Faschings-„Messen“ genommen haben.

Allerdings fehlen pinkfärbige Röckchen für Schwule und Umoperierte.

Ob bei diesen Meß-Veranstaltungen sich auch der Priester eine rote Pappnase aufsetzen wird, wurde nicht mitgeteilt.

Glaubensmangel bewirkt Priestermangel

Aufgrund des Glaubensverlustes kam es in Hannover zu einem Priestermangel. Noch stärker dürfte aber der Rückgang der Meßbesucher sein. Für beides tragen die „modernen“ Pfarrer eine hohe Mitschuld.

Jetzt glauben sie, den selbst bewirkten Priestermangel durch die Einbindung von Feministinnen kaschieren zu können.

Mode lockt, Glaube nicht

Die importierte Pastoralreferentin Ewa Karolchak, eine agitierende Feministin, versucht, mit der Modeschau Frauen dafür gewinnen und „der Katholischen Kirche ein weibliches Gesicht, eine weibliche Stimme geben“.

Propst Tenge will damit auch einen „Impuls“ über Hannover hinaus senden, denn das Bistum Hildesheim strebe „eine gleichberechtigte Einbindung von Frauen – wenn auch nicht als Priester – an“.

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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