Sonntag, 26. Jänner 2014
Trauer

Bischof Dr. Kurt Krenn verstorben

Am Samstag, dem 25. Jänner 2014, ist S. E. Bischof Dr. Kurt Krenn, Altbischof der Diözese von St. Pölten, um 20 Uhr 17 im Kloster der Dienerinnen der Immaculata in Gerersdorf bei St. Pölten verstorben.

S. E. Bischof Dr. Kurt Krenn – einer der großen Bischöfe, die die Kirche in Österreich hatte

Abschied

  • Freitag, 7. Februar 2014,
    19.00 Uhr: Betstunde für den Verstorbenen im Kloster der Dienerinnen der Immaculata in Gerersdorf bei St. Pölten.
  • Samstag, 8. Februar 2014,
    ab 8.00 Uhr: Aufbahrung im Dom von St. Pölten, Möglichkeit der Verabschiedung und Kondolenz,
    um 11.00 Uhr Requiem,
    anschließend Beisetzung in der Bischofsgruft im Dom von St. Pölten.

Sein Wirken als Bischof

„Gott möchte ich aus ganzem Herzen lieben, um den Nächsten lieben zu können. Christus möchte ich folgen, um Menschen und immer wieder Menschen für seine Kirche zu gewinnen. Der Heilige Geist erleuchte meinen Geist und bewege mein Herz, damit ich in den Zeichen der Zeit die Absichten Gottes vernehme. Die Gottesmutter trage all mein Tun und Mühen; ihre mütterliche Gnadenfülle stehe überall dort ein, wo ich bei allem guten Willen armselig und fehlbar bin. Zu ihr bete ich heute: Du Mutter vom Guten Rat, bitte für uns!

Ich habe versprochen, für das Volk Gottes wie ein guter Vater zu sorgen und es auf den Weg des Heiles zu führen. Ich habe das Evangelium treu und unermüdlich zu verkünden; ich habe das Glaubensgut der Kirche rein und unverkürzt zu hüten. Diese Aufgabe übernehme ich in vertrauensvoller Gemeinschaft mit den Priestern und Diakonen …“

Zitat aus der Antrittsrede von Bischof Dr. Kurt Krenn am 26. April 1987 als Weihbischof von Wien

Dank an Bischof Dr. Kurt Krenn

Der Dank für sein außergewöhnliches Wirken ist S. E. Bischof Dr. Kurt Krenn gewiß. Eine seltenes Zusammenspiel von Glaubenskraft, höchstem Intellekt, Charakterstärke, Standhaftigkeit, Mut und Geradlinigkeit verband sich mit der Gabe, auf die Mitmenschen zugehen und ihnen zuhören zu können, vor allem aber Gehör für den rechten Weg zu Gott zu verschaffen.

 

Gottes Segen!

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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