Donnerstag, 2. Jänner 2014
Zum Fest der Unschuldigen Kinder

Kindermord einst und jetzt

Das ungesühnte Kapitalverbrechen der „modernen, aufgeklärten“ Gesellschaft ist die Tötung ungeborener Kinder.

Ermordung der Knaben im Auftrag von Herodes [Bild: Fra Angelico]

Kindermord einst

„Als Herodes merkte, daß ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte“ (Mt 2,16).

Ein damaliger Herrscher, König Herodes, ließ aus Gründen seines Machterhalts alle Knaben in Betlehem töten. Diese Kinder starben stellvertretend für Jesus Christus, dem König der Ewigkeit. Diese Märtyrer machen – um der Gerechtigkeit willen – ihren Todestag zu einem Festtag, denn:

„Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich“ (Mt 5,10).

… und  jetzt

Nach wie vor werden Kinder aus rein irdischen Geltungsansprüchen unschuldige Opfer des Schwerts, in dem ihre wehrlosen und erbarmungswürdigen Leiber achtlos in Stücke zerschnitten werden. Dieser feige Massenmord gilt als Glanzleistung moderner Politik und Menschenrechte.

An den modischen Kindermord sollte die Kirche am Festtag der Unschuldigen Kinder (28. Dezember) hinweisen, denn seit dem II. Vatikanischen Konzil behauptet die Kirche fest und steif, daß sie im Heute zu stehen wünscht. Seit diesem Konzil werden die Katholiken ihrem irrenden Gewissen überlassen. Die Folgen sprechen für sich und dieses Konzil wird an seinen Früchten erkannt werden müssen.

Nichts ist moderner als der Massenmord unschuldiger Kinder.

Caritas bezahlt Kindestötung

Wenn sich die Kirche der modernen und dunklen Welt öffnen möchte, dann liegt hier ein tragischer Irrtum vor, denn nichts ist moderner als der Massenmord unschuldiger Kinder. Wohl deshalb beteiligt sich die Kirche auch finanziell an der Tötung unschuldiger Kinder:

Aber dieser Weg der Kirche ist nicht der Weg Jesu Christi, der an der Geltung des 5. Gebots festgehalten hätte.

Der moderne Kindermord

Täglich sterben in Österreich unschuldige Kinder vom Ausmaß von sieben Schulklassen unter dem Schwert irdischer Geltungsansprüche. Pro Jahr werden in Österreich unschuldige Kinder vom Ausmaß von 2.555 Schulklassen durch das Schwert angeblicher Menschenrechte hingemetzelt. In zehn Jahren fallen unserem gottlosen Österreich 25.000 Schulklassen unschuldiger Kinder zum Opfer. Der Sozialismus feiert diesen Massenmord als seinen größten Erfolg. 

Der Fleischberg an unschuldig zerstückelten Kinderleibern, der in den österreichischen Tötungsstätten produziert wird, hat dieses Land schauerlich entweiht. Österreich schwimmt im Blut seiner eigenen Kinder, die durch nicht-österreichische und nicht-katholische Kinder systematisch ersetzt werden, um auf ihren Leichen eine christusfeindliche Gesellschaft zu errichten. Deshalb wird die Ermordung der Allerschwächsten, der Unschuldigsten und Wehrlosesten als das größte Menschenrecht aller Zeiten suggeriert und Lebensschützer werden von der Politjustiz zum Schweigen gebracht.

Im heutigen Europa wird der katholische Glaube zum Zwecke des Machterhalts bekämpft und bewußt aus dem öffentlichen Leben gedrängt. Nur mehr verkommen wirkende Priester dürfen in der Öffentlichkeit eine (untergeordnete) Rolle spielen.

Sozialistische Gesellschaft

Eine zivilisierte Gesellschaft tötet nicht die allerschwächsten Menschen, sondern beschützt sie, aber wir leben in keiner zivilisierten Gesellschaft, sondern in einer sozialistischen.

Die Nachkonzils-Kirche sollte sich besser nicht dieser sozialistischen und unzivilisierten Welt anbiedern. Vielmehr sollte die Kirche daran erinnern, daß unsere Kinder heute in einer Welt aufwachsen, die nicht auf sie gewartet hat. Den irdischen Herrschern wäre es lieber, wenn alle Kinder tot wären, denn moderne Politik ist nur eine Wiederkehr König Herodes’.

Hat ein Kind den modernen Kindermord überlebt, dann finden sich prominente Abgeordnete des Europa-Parlaments, die kein Geheimnis aus ihren pädophilen Neigungen machen.

Auch wird von Politikern die Preisgabe von Kleinkindern an Homos durch Adoption überlegt. Als ob Kinder, die von ihren Eltern getrennt und zur Adoption „freigegeben“ werden, nicht schon genug traumatisiert würden, sollen diese nun zum Spielball egozentrischer Homos werden, deren Lebensgestaltung wider die Natur („Sünden wider die Natur“) den Kindern weiteren Schaden zuführen wird. Die Verachtung der Kinder durch die gottlose Politik kennt also keine Grenzen.

Kirchlicher Festtag der Unschuldigen Kinder

Erstaunlicherweise gibt es aber vereinzelte Pfarren, in denen das Fest der Unschuldigen Kinder gefeiert wird. So kann man z. B. dem Pfarrblatt der „Pfarre Fünfhaus - Maria vom Siege“ entnehmen:

„Am Festtag der Unschuldigen Kinder, 28. Dezember entfällt das Vormittagsprogramm. Stattdessen: 15:00 Uhr Mutter-Kind-Treffen mit Mitarbeitern des Lebenszentrums HLI im Pfarrsaal, 18:00 Uhr Kindersegnung In Maria vom Siege, 18:30 Uhr Vorabendmesse, anschl. Lichterprozession zur Klinik.“

Fürbitten am Fest der Unschuldigen Kinder

Wir bitten Dich, Herr!

  • Schenke den unschuldig ermordeten Kindern Geborgenheit in Deinem Reich!
  • Bring jene zur Umkehr, die Druck auf Frauen ausüben, ihre eigenen Kinder töten zu lassen!
  • Bekehre diejenigen Ärzte, die an der Tötung ungeborener Kinder mitwirken!
  • Gib unseren Bischöfen die Kraft, sich gegen den Massenmord an den zukünftigen Generationen zu erheben!
  • Nimm den Menschen die Illusion, alles sei recht, wenn sie es nur vor dem eigenen, irrenden Gewissen vertreten können und schenke allen Beteiligten, die an der Abtreibung von Kindern Schuld tragen, das an Gottes Geboten orientierte Gewissen!
  • Stärke die Lebensschützer in ihrem Bemühen, Mütter von Ungeborenen von ihrer Absicht abzubringen, ihr eigenes Kind töten zu lassen, und schütze die Lebensschützer vor der Justiz!

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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