Mittwoch, 20. November 2013
Fehlentscheidung

Taufschein-Episkopat

Der neue Erzbischof von Salzburg heißt Franz Lackner.

Weihbischof Franz Lackner bei der Weihe einer sehr gelungenen, modernistischen Verballhornung eines Bistro-Tisches in der Welschen Kirche in Graz, der die Aufmerksamkeit vom Hochaltar mit dem Allerheiligsten auf Profanes ablenken soll [Bild: Diözese Graz/Neuhold]

Antikatholische Mainstream-Medien …

Viele können sich noch an die hysterischen Tobsuchtsanfälle der anti-katholischen Mainstream-Medien (und wohl auch des österreichischen Kirchensteuer-Episkopats) erinnern, als der katholische Pfarrer von Windischgarsten, Gerhard Maria Wagner, vom Heiligen Stuhl zum Weihbischof für Linz ernannt wurde. Der Pfarrer von Windischgarsten wurde daraufhin medial guillotiniert, weil er den katholischen Glauben mehr verteidigte als das der österreichischen Kirchensteuer-Industrie und einer atheistischen Gesellschaft gut tut.

… freuen sich über Hw. Lackner

Diese Welle des Zorns und der allumfassenden Verachtung für das Katholische blieb jetzt bei der Ernennung von Weihbischof Franz Lackner zum Erzbischof von Salzburg aus. Der neue Erzbischof von Salzburg dürfte wohl alle Anforderungen an ein kirchensteuerverträgliches Taufschein-Episkopat erfüllen, weshalb sich das Salzburger Domkapitel für den gelernten Elektriker entschied.

Es kann aber auch gut sein, daß Franz Lackner deshalb zum Erzbischof von Salzburg ernannt wurde, weil der gegenwärtige Pontifex Maximus Gefallen an dem Vornamen Lackners finden dürfte.

Der bisher nur als Erfüllungsgehilfe von Medienbischof Egon Kapellari in Erscheinung getretene Weihbischof Franz Lackner darf 2014 sein neues Amt antreten, als Erzbischof – und nicht als Hauselektriker.

Dreiervorschlag aus Rom

Immerhin enthielt der Dreiervorschlag aus Rom diesmal auch die Namen von katholisch geltenden Geistlichen. Aber niemand erwartete ernsthaft deren Wahl.

Fernab jeglicher Realität behauptete Weihbischof Franz Lackner nach dem Bekanntwerden seiner Wahl: „Gott hat wieder einmal überrascht“. In Wirklichkeit hatte das Salzburger Domkapitel aufgrund des in Österreich nach wie vor geltenden NS-Kirchenbeitragsgesetzes von 1939 gar keine andere Wahl gehabt, als ein Mitglied des Taufschein-Episkopats zu wählen.

Salzburg selbst kenne er kaum, mit Salzburg verbinde er vor allem – ein Fußballspiel. Ein wahrer Vorzeigetheologe!

„Lustige“ Bischofsempfehlung aus Österreich

Feststehen dürfte, daß der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, die Namen der beiden anderen (naturgemäß erfolglosen) Kandidaten nicht nach Rom gemeldet hatte. Vielmehr dürfte der Vatikan den aus Österreich kommenden Dreiervorschlag ob seiner Peinlichkeit nicht einmal ignoriert haben.

Das leere Erbe nach Erzbischof Kothgasser

Trotzdem freute sich Kardinal Christoph Schönborn ganz besonders über die Wahl Lackners zum neuen stromlinienförmigen Salzburger Erzbischof. Kardinal Christoph Schönborn behauptete, daß die Erzdiözese Salzburg nun einen „Hirten“ bekäme, der „das gute Werk von Erzbischof Alois Kothgasser“ weiterführen würde. Worin nun das „gute Werk von Erzbischof Alois Kothgasser“ bestünde, konnte Kardinal Christoph Schönborn verständlicherweise nicht näher ausführen.

Hw. Lackner kommt aus dem Franziskanerorden, der einst so segensreich die Gegenreformation getragen hat. Doch von dieser Romtreue ist nur wenig geblieben.

Hw. Lackner – von bestechender Einfachheit

Die „Salzburger Nachrichten“, welche die beiden von Rom im Dreiervorschlag zur Bischofswahl Mitgenannten – Weihbischof Laun und Hw. Wallner aus Heiligenkreuz – als Zumutung beschimpft hatten, zitieren Kardinal Schönborn: „Lackner ist genau der richtige Mann mit seiner Einfachheit …, die auch gut zu Papst Franziskus paßt.“

Mit Hw. Lackner als neuem Primas Germaniae wird der Modernistenkurs der Kirche in der Steiermark nun auch im Erzbistum Salzburg wüten.

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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