Montag, 16. September 2013
Freimaurerei

Stronach – der „ein bisserl jüdische“ Logenbruder

Von einem seltsamen Besuch eines seltsamen Förderers Israels

Israel-Lobbyist Frank Stronach [Bildmontage: kreuz-net.info]

Geld verbindet

Die Jüdische“, einer Israellobbyistenseite im Internet, berichtet von einem seltsamen, offenbar vereinbarten Wahlkampf-Besuch von Frank Stronach, dem österreichischen Honorarkonsul in Toronto, im Wiener Stadttempel der Juden.

Begrüßt wurde er vom Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Oskar Deutsch, der Stronachs Affinität zur jüdischen Gemeinde in Österreich unterstrich.

„900.000 Euro Spenden für die jüdische Schule und andere Institutionen der IKG zeigen diese Verbundenheit“, weist man jüdischerseits auf das Bindende – das Geld – hin.

Der Oberrabbi Chaim Eisenberg habe in seiner Ansprache „devot genickt“ und darauf hingewiesen, daß Stronach seit Yitzchak Rabin mit Israel verbunden sei.

Logenbruder und jüdischer Ehrendoktor

Man erfährt, daß Stronach Mitglied der jüdischen Loge Bnai Brith sei.

Auch habe Stronach ein Ehrendoktorat in Israel [nämlich das der philosophischen Fakultät von Haifa] erhalten.

Nur böse Zungen würden jetzt einen Zusammenhang mit den Stronach-Spenden an die IKG in Wien konstruieren wollen.

Ein „bisserl jüdisch“ und Kommunist

Stronachs Vater sei Kommunist gewesen – und ein „bisserl jüdisch“, wie er dem Autor der „Jüdischen“ gegenüber erzählt.

So erklärt sich auch Stronachs Kriegshetze gegen Assad und der Vergleich des „Gases der Syrer“ mit dem Holocaust.

Mit einem Stronach-Zitat „Ich bin immer schon der Meinung gewesen, daß sich Europa mehr um Israel kümmern muß“ und dem Hinweis, daß Stronach „Milliardär und meisterhafte[r] Käufer günstiger Immobilien am Wörthersee“ sei, endet der seltsame Bericht über einen seltsamen Besuch.

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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