Mittwoch, 26. März 2008
Gomorrhismus

Der Phallus des Wiener Kardinals

11:16:10 | kreuz.net-Artikel 6911 | Zitatsammlung

„Religion, Fleisch und Macht“ ist nicht nur der Name einer Ausstellung. Fleisch und Macht scheinen auch die Entscheidungsmechanismen in der Erzdiözese Wien zu leiten.

(kreuz.net) Das Wiener Dommuseum stellt gegenwärtig Werke des angeblichen Wiener Künstlers Alfred Hrdlicka aus. Vorwand dazu ist dessen 80. Geburtstag.

Der sogenannte Künstler ist auch Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zur Koreanischen Demokratischen Volksrepublik.

Bei der österreichischen Nationalratswahl 1999 trat Hrdlicka als Spitzenkandidat der ‘Kommunistischen Partei’ in Kärnten an. Er bezeichnete sich auch als bekennender Stalinist.

Der sowjetische Diktator Joseph Stalin († 1953) war nach dem chinesischen Diktator Mao Zedong († 1976) der größte Massenmörder der Menschheit.

Das Dommuseum gibt als Rechtfertigung für die skandalöse Ausstellung angebliche „religiöse Bezüge im Werk dieses großen österreichischen Künstlers“ an.

Gezeigt werden Gebilde aus den Zyklen „Themenkreis Bibel“ (1959–1961), „Samson“ (1959–1963), „In Gottes Namen“ (1983), „Pasolini“ (1983), „Wiedertäufer“ (1984–85), „Hommage à Zurbaran“ (1986), „Glaubenskriege“ (1997) und „Golgatha“ (1997–98).

Nach Angaben des Dommuseums setzen sich die Gebilde von Hrdlicka „mit dem Bedeutungsdreieck »Mensch – Sexualität – Gewalt«“ auseinander.

Ein daraus hervorgehender zentraler Begriff sei die „Macht des Fleisches“.

Nach Angaben Hrdlickas ist es eine „Ursehnsucht“ des Menschen, Gott als Menschen zu erleben – die Fleischwerdung einer körperlosen, allmächtigen Kraft.

Doch die „Mächtigen dieser Welt“ hätten Gott und die Religion allzu oft mißbraucht und mit ihnen Gewalt und Kriege gerechtfertigt – moralisiert der Religionsmißbraucher.

Das „Faktum“, daß Glaubenskriege in gutem Glauben und ohne schlechtes Gewissen geführt würden, erhärte den „marxistischen Verdacht“, daß Religionen von irdischer Macht und den Mächtigen getragen würden.

Der Achtzigjährige wird auch mit Weisheiten wie der folgenden zitiert: „Man muß immer miteinander Fleisch werden und Fleisch machen“.

Ohne die „Reflexion über die Macht des Fleisches“ habe die Kunst keine Ausstrahlungskraft.

Die Kirche ist für den gottlosen Hrdlicka „Verwalterin des Fleisches“.

Unter den im Dommuseum ausgestellten Darstellungen befinden sich Machwerke übelster Art. 

Gleich beim Eingang in die Ausstellung ist eine Schmähung zu sehen, die das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern als homo-perverse Orgie darstellt.

„Die Frage, warum die Aposteln da kopulieren, werden wir von Besuchern wohl mehr oder weniger emotionalisiert immer wieder gestellt bekommen“, entblödet sich Museumsdirektor Bernhard Böhler vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’.

Der Museumsdirektor zitiert dazu die – Zitat – „einfache“ Antwort Hrdlickas: „Es gab ja keine Frauen“.

Hrdlickas Beschmutzungstrieb und sexuelle Obsessionen, die vom erzdiözesanen Dommuseum offensichtlich geteilt werden, kommen auch dadurch zum Ausdruck, daß eines seiner Schmierwerke den gekreuzigten Christus ohne Gesicht aber mit Phallus darstellt.

Diese skrupellose Schmähung ist im Dommuseum ebenfalls zu sehen.

Ein Besucher der Ausstellung stellte die Frage, ob das Dommuseum auch bereit gewesen wäre, den Wiener Kardinal so darzustellen oder eine Heilige Messe der Wiener Diözesanleitung als Homo-Orgie zu präsentieren.

Wie „umfangreich religiöse Themen in Hrdlickas Werk vorhanden sind“, zeigen – nach Angaben der ‘Österreichischen Rundfunks’ – unter anderem Arbeiten im Zyklus „Pasolini“ aus dem Jahr 1983.

Pier Paolo Pasolini († 1975) war ein homo-perverser italienischer Regisseur, der bei einem Annährungsversuch an einen Strichjungen von diesem ermordet wurde.

Der seinen Trieben verfallene Pasolini wird von Hrdlicka zu einem christlichen Märtyrer mit Dornenkrone stilisiert.

„Von der künstlerischen Intuition bin ich mehr Christ als Marxist“, phantasiert Hrdlicka über sein angebliches „religiöses Schaffen“ – und fügt sogleich an: „Aber ich bin ja Atheist.“

„Nec laudibus nec timore!“

Seliger Clemens August Kardinal von Galen, Wahlspruch

Es gelten die traditionellen katholischen Begriffsdefinitionen.

 
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